Einführung

Deutschland

undefined Das deutsche Gesundheitswesen ist auf dem Bismarck’schen Modell der Sozialversicherung aufgebaut. Es ist ein gemischtes System mit staatlichen und marktorientierten Komponenten. Charakteristisch für das deutsche Gesundheitssystem ist die Regulierung auf unterschiedlichen Ebenen. Während der Bund die rechtlichen Rahmenbedingungen festlegt, sind die Bundesländer für die Planung und Finanzierung der Krankenhausversorgung zuständig. Des Weiteren spielt das Prinzip der Selbstverwaltung eine tragende Rolle. Die Krankenkassen als Kostenträger sowie die Leistungserbringer, organisiert in kassenärztlichen und kassenzahnärztlichen Vereinigungen, unterliegen zwar der staatlichen Aufsicht (Artikel 87 Absatz 2 des Grundgesetzes), haben jedoch das Recht der Selbstverwaltung (§ 29 SGB IV, § 4 SGB V, § 77 SGB V). Sie haben die Aufgabe gesetzliche Vorgaben durch Verträge zur Vergütung, Qualität und der Leistungserbringung umzusetzen.

 

 

 

 

 

Dänemark

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Dänemark als Wohlfahrtsstaat wird durch Solidarität und gegenseitige Verantwortung getragen. Jeder Mensch soll, unabhängig vom Einkommen, die gleichen Leistungen erhalten. Das dänische Gesundheitswesen ist dezentral organisiert. Während der Staat lediglich übergeordnete Aufgaben, wie die Rahmengesetzgebung und die Formulierung von Zielvorgaben und Empfehlungen, übernimmt, sind die Kommunen und Regionen für die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung, diverse Leistungsangebote sowie die Organisation und Finanzierung des öffentlichen Gesundheitsdienstes verantwortlich. Dieser ermöglicht der gesamten Bevölkerung Zugang zur Gesundheitsversorgung und stellt Patienten medizinische Sachleistungen kostenlos zur Verfügung.

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Die Regionen tragen die Kosten für das Krankenhauswesen, den Rettungsdienst und die allgemeinmedizinische Versorgung. Dafür erhalten sie jährlich ein Budget durch die Regierung, da sie selbst keine Steuern erheben können. Somit wird den Regionen eine große Gestaltungskompetenz für ihre Gesundheitsversorgung sowie die politische und administrative Leitung des Gesundheitswesens zugesprochen. 
Die Gesundheitsausgaben in Dänemark betrugen laut OECD im Jahr 2013 10,4 Prozent des Bruttoinlandproduktes; dies entspricht 4.553$ pro Kopf (in Deutschland: 11 Prozent, 4.819 $).

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Deutschland

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Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen beruht auf dem Sachleistungsprinzip und enthält Prävention und Gesundheitsförderung, Früherkennungsleistungen, ambulante ärztliche und zahnärztliche Behandlung, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel, stationäre Behandlung, häusliche Krankenpflege, medizinische Rehabilitation und Soziotherapie. Die Übernahme von Kosten für Sehhilfen und Krankentransporten ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Krankengeld und Mutterschaftsleistungen sind Teil des umfangreichen Leistungsangebots.
In der privaten Krankenversicherung sind die Leistungen abhängig vom vereinbarten Tarif. Während einige Regelleistungen der GKV nicht abgedeckt sind, können Zusatz- oder Wahlleistungen erfasst sein.

 

 

 

Dänemark

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Basierend auf dem Sachleistungsprinzip umfasst das dänische Gesundheitswesen ein ausführliches Leistungsangebot, obgleich kein gesetzlich festgelegter Leistungskatalog existiert. Die Kommunen tragen nahezu jegliche medizinischen Leistungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Arzneimittel sowie Kranken- und Mutterschaftsgeld. Dänen können zwischen zwei Modellen der Versorgung wählen. Während 99 Prozent der Versicherten das Hausarztsystem wählen und somit Einrichtungen der ambulanten Versorgung zugewiesen werden, entscheiden sich nur wenige für die zweite Variante, wohl vor allem, weil diese Ärzte nicht an Gebührenvorgaben gebunden sind und Patienten die Differenzen selbst zahlen müssen. Nicht abgedeckte Leistungen, wie die der zahnmedizinischen Versorgung können durch private Zusatzversicherungen abgedeckt werden, wobei deren Leistungskataloge variieren können.

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Die ambulante Versorgung erfolgt durch niedergelassene, selbständige Hausärzte und niedergelassene Fachärzte oder Krankenhausambulanzen. Im sogenannten Hausarztsystem fungieren die Hausärzte als ‚Gatekeeper’, indem sie Patienten an Fachärzte oder Krankenhäuser überweisen. Des Weiteren kooperieren sie untereinander, um eine angemessene Versorgung jederzeit und rund um die Uhr zu gewährleisten.

 

 

 

Deutschland

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Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands und grenzt im Norden an Dänemark, im Süden an Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, im Osten an die Ostsee und im Westen an die Nordsee. Die Landeshauptstadt ist Kiel. Unter der Bevölkerung gibt es eine friesische (an der nördlichen Nordseeküste) und eine dänische (im Landesteil Südschleswig) Minderheit.
Im Bereich der Gesundheitsversorgung steht das Land vor Herausforderungen wie dem demographischen Wandel, Budgetrestriktionen und Ärztemangel vor allem in ländlichen Regionen. An einer landesweiten eHealth-Strategie wird gearbeitet (IHK Schleswig-Holstein, 2014).
Bereits bestehende Netzwerke wie zum Beispiel das „Gesundheitsregion Nord“-Cluster arbeiten darauf hin, durch Optimierung von Versorgungsprozessen, Weiterentwicklung und Implementierung von Vernetzungsstrukturen sowie den Einsatz moderner E-Health Technologien die Gesundheitsversorgung in der Region zu verbessern.

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In Deutschland wurde erstmal 2010 eine eHealth-Initiative vom Bundesgesundheitsministerium (BMG), der Bundesärztekammer (BÄK), der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände sowie vielen weiteren Akteuren des deutschen Gesundheitswesens gegründet. Ziel dieser Initiative war es, die Etablierung von Telemedizinanwendungen voranzutreiben und Maßnahmen für das Überwinden von Umsetzungshürden zu erarbeiten. Dazu wurden sowohl die Organisationen der Selbstverwaltung in Deutschland als auch die Unternehmen und Verbände aus dem Bereich der Informations-und Kommunikationstechnologie (IKT) eingebunden.

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In den darauffolgenden Jahren stellte sich dann die Interoperabilität der unterschiedlichen IT-Systeme in Arztpraxen, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitssystems als Problem heraus, sodass eine Planungsstudie zur Interoperabilität durchgeführt wurde (BMG, 2012: „Planungsstudie Interoperabilität“). Als Ergebnisse wurden 2014 Lösungsvorschläge formuliert, welche unter anderem beinhalteten, dass feste Ziele für die Entwicklung der Versorgungsstruktur sowie der Prozesse definiert werden sollen. Allen Beteiligten sollte so eine Orientierungshilfe gegeben werden sowie die Etablierung von Standards bei eHealth-Anwendungen bewältigt werden. Daraufhin wurde im selben Jahr die „Digitale Agenda 2014-2017“ verabschiedet, deren Ziele z.B. die Erweiterung gesetzlicher Vorgaben zur Integration von Telemedizin beinhalten (Bundeskabinett, 2014: „Digitale Agenda 2014-2017“).

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Eine weitere IT-Struktur zur Sicherstellung einer flächendeckenden Regelversorgung ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK) der Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH). Mit dieser seit 2011 ausgegebenen Karte sollen zukünftig behandlungsrelevante Gesundheitsdaten über ein sicheres elektronisches Gesundheitsnetz zur Verfügung gestellt werden können. Seit dem 1. Januar 2015 gilt die elektronische Gesundheitskarte als einziger Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie enthält administrative Daten der Versicherten wie Krankenversichertennummer und Versichertenstatus und außerdem ein Lichtbild sowie die Angabe des Geschlechts um Verwechslungen zu vermeiden.

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Mit dem „ Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendung im Gesundheitswesen“, auch „eHealth-Gesetz“ genannt, das am 4. Dezember 2015 vom Bundestag beschlossen wurde, wird u.a. die Weiterentwicklung der eGK vorangetrieben. Schrittweise werden der eGK weitere Funktionen zukommen. So sollen bspw. bis Mitte 2018 z.B. im Rahmen eines Online-Abgleichs von Stammdaten, die der Versicherte seiner Krankenkasse gemeldet hat, diese beim nächsten Arztbesuch automatisch aktualisiert werden. Versicherte sollen ab dem Jahr 2018 die Möglichkeit haben, sogenannte Notfalldaten, also z.B. Informationen zu Allergien oder Vorerkrankungen freiwillig auf ihrer eGK speichern zu lassen. Ab dem Jahr 2018 soll Patienten, die drei oder mehr Arzneimittel verwenden, außerdem der sogenannte Medikationsplan elektronisch zur Verfügung stehen.

Das eHealth-Gesetz zielt darauf ab, den Einsatz von moderner Informations- und Kommunikationstechnologien für die Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit in der medizinischen Versorgung voranzutreiben. Eine schnelle und sichere Kommunikation zwischen den Beteiligten im Gesundheitswesen steht dabei im Fokus.

Ziele des eHealth-Gesetzes sind:

„die zügige Einführung nutzbringender Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte zu unterstützen 

die Telematikinfrastruktur mit ihren Sicherheitsmerkmalen als die zentrale Infrastruktur für eine sichere Kommunikation im Gesundheitswesen zu tablieren und sie für weitere Anwendungen im Gesundheitswesen und für weitere Leistungserbringer zu öffnen 

die Strukturen der Gesellschaft für Telematik zu verbessern und ihre Kompetenzen zu erweitern

die Interoperabilität der informationstechnischen Systeme im Gesundheitswesen zu verbessern und

telemedizinische Leistungen zu fördern.“

Quelle:

http://www.bmg.bund.de/themen/krankenversicherung/e-health-gesetz/e-health.html

http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/E/eHealth/150622_Gesetzentwurf_E-Health.pdf

 

 

 

 

 

 

Dänemark

undefined Süddänemark erstreckt sich von ca. 40km nordwestlich von Vejle bis Padborg im Süden und vom im Westen gelegenen Esbjerg bis Nyborg im Osten. Mit der Odense Universitätsklinik liegt eines der modernsten Krankenhäuser Skandinaviens in der Region. Auch die Syddansk Universitet mit Standorten in Esbjerg, Kolding, Odense, Sonderburg, Kopenhagen und Slagelse und einige Wirtschaftsunternehmen wie Danfoss, Ecco, LEGO und die Offshore-Industrie sind dort angesiedelt.
Zu den Kernaufgaben der Region gehören die Verwaltung des dänischen Gesundheitswesens, Sonderaufgaben im Sozialbereich und in der Psychiatrie sowie die regionale Entwicklung. Den größten Aufgabenbereich stellt das Gesundheitswesen mit einem Etat von 2,8 Milliarden Euro im Jahr und ca. 18.800 Beschäftigen dar. In diesem Zusammenhang ist die Region unter anderen für Richtlinien im Krankenhaussektor, das Schaffen von Prioritäten zwischen Behandlungsbereichen und die Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten zuständig.

 

 

 

 

 

 

Deutschland

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Zu den Kostenträgern des deutschen Gesundheitswesens gehören die gesetzliche und die private Krankenversicherung. Die Trägerschaft der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegt den Krankenkassen. Im Juli 2015 gab es in Deutschland 123 gesetzliche Krankenkassen (GKV Spitzenverband), Tendenz fallend. Diese gliederten sich in 6 Ersatzkassen, 11 allgemeine Ortskrankenkassen, 98 Betriebskrankenkassen,  6 Innungskrankenkassen, 1 Knappschaft Bahn See und 1 Landwirtschaftliche Krankenkassen.

Die Finanzierung der Kassenleistungen erfolgt durch Beiträge, welche sich unter Berücksichtigung von Beitragsbemessungsgrenzen nach dem Einkommen richten. In Deutschland gilt das Prinzip der Versicherungspflicht. Versicherte können zwischen den Kassen wechseln. 2015 gab es knapp 71 Mio. gesetzlich Versicherte, davon 53,6 Mio. Mitglieder und 17,2 Mio. beitragsfrei Mitversicherte. Umfassende Regelungen zur gesetzlichen Krankenversicherung sind im Sozialgesetzbuch festgehalten.

Quelle:

https://www.gkv-spitzenverband.de/presse/zahlen_und_grafiken/zahlen_und_grafiken.jsp#lightbox

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155823/umfrage/gkv-pkv-mitglieder-und-versichertenzahl-im-vergleich/

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Die private Krankenversicherung nimmt grundsätzlich die gleichen Aufgaben wie die gesetzliche Krankenversicherung wahr. Aktuell (Stand: Februar 2016) zählt der Verband der Privaten Krankenversicherung 42 ordentliche und 6 außerordentliche (betreiben Krankenversicherung zusammen mit anderen Versicherungszweigen) Mitglieder.

Quelle:

https://www.pkv.de/verband/

Die Finanzierung der Leistungen erfolgt ebenfalls durch Beiträge, welche sich jedoch nach dem individuellen Gesundheitsrisiko des Versicherten bei Versicherungseintritt richten. Neben der privaten Krankheitsvollversicherung, welche nur von bestimmten Personen, nämlich Beamten, Selbstständigen und Personen mit einem Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, gewählt werden kann, gibt es Teil- oder Zusatzversicherungen, welche auch von gesetzlich Versicherten in Anspruch genommen werden können. 2015 waren ca. 8,8 Mio. Menschen in Deutschland privat krankenversichert.

Quelle:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155823/umfrage/gkv-pkv-mitglieder-und-versichertenzahl-im-vergleich/

 

 

Dänemark

undefined Das dänische Gesundheitssystem wird hauptsächlich aus staatlichen und kommunalen Steuern finanziert. Es gibt eine einzige gesetzliche staatliche Krankenversicherung für alle Bürger. Seit 2008 gibt es erstmalig eine zweckgebundene staatliche Gesundheitssteuer. Diese beträgt acht Prozent des steuerpflichtigen Einkommens und wird den Gemeinden und Regionen für die Finanzierung der Gesundheitsausgaben zur Verfügung gestellt. Zuvor wurden diese aus allgemeinen Steuereinnahmen finanziert. Somit trägt der Staat ca. 80 Prozent und die Kommunen die übrigen 20 Prozent der Ausgaben des Gesundheitsdienstes.
 undefined Aus diesem Grund verfügen die Kommunen über eine Steuerhoheit. Private Zuzahlungen müssen in Dänemark lediglich für die zahnmedizinische Versorgung (zwischen 35 und 60 Prozent der Leistungen), Physiotherapie und Medikamente (jährlich bis zu einer Grenze von 70€) gezahlt werden. Privatärztliche Behandlungen müssen komplett selbst getragen werden. Aus diesen Gründen gewinnen private Zusatzversicherungen in Dänemark an Popularität, sowohl um eben diese Zuzahlungen zu kompensieren, als auch Behandlungen in Privatkliniken zu erhalten, um lange Wartezeiten im stationären Bereich zu umgehen.

 

 

Organisation

Deutschland

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Die stationäre Versorgung findet in Deutschland in Kranken-
häusern oder Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen
statt und wird durch die Bundesländer sichergestellt. 
Von den insgesamt 1980 Kliniken in ganz Deutschland sind
95 in Schleswig-Holstein angesiedelt.
(Stand 2014, Statistisches Bundesamt)

Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung be-
trugen im Jahr 2014 ca. 93,7 Milliarden Euro. Das waren
4,1 % mehr als im Jahr 2013.Die Trägerschaft der Kliniken
kann kommunal, freigemeinnützig oder privatgewerblich
sein. Die Patienten können frei zwischen allen
Krankenhäusern wählen.

Quelle:

Link
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Die ambulante Versorgung wird in Deutschland fast
ausschließlich durch selbstständige, niedergelassene
Ärzte sichergestellt. In Schleswig-Holstein sind ca.
5100 Ärzte in Einzel– oder Gemeinschaftspraxen tätig.
Wie im stationären Bereich hat der Patient auch in der
ambulanten Versorgung das Recht auf freie Arztwahl
und direkten Zugang zu einem Facharzt. Seit einigen
Jahren unterstützt der Staat die Bildung sogenannter
Medizinischer Versorgungszentren (MVZ), welche den
Patienten ermöglichen sollen, Ärzte unterschiedlicher

Fachrichtungen an einem gemeinsamen Praxissitz auf-
zusuchen. Die integrierte Versorgung ist die Idee einer
neuen Versorgungsform in Deutschland. Die verschiedenen
Fachdisziplinen und Sektoren sollen stärker vernetzt werden,
um sowohl die Versorgung zu verbessern als auch die
Gesundheitskosten zu senken.

Quelle:

Link



 

 

 

 

Dänemark

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Die stationäre Versorgung erfolgt in Dänemark in öffentlichen Krankenhäusern sowie weiteren Einrichtungen. Viele Kliniken bieten allerdings auch ambulante fachärztliche Leistungen an. Seit 1993 können Patienten zwischen allen Krankenhäusern in Dänemark frei wählen. Somit sollte langen Wartezeiten im stationären Bereich entgegengewirkt werden.
Von den ca. 75 Kliniken in ganz Dänemark sind 17 in der Region Süddänemark angesiedelt (Stand 2014). Die vier großen Krankenhäuser der Region sind die Odense Universitetsklinik, das Krankenhaus Lillebelt, das Sydvestjyske Krankenhaus und das Krankenhaus Sonderjylland.

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Um dem steigenden notfallmedizinischen Kompetenzniveau gerecht zu werden, wurden zwischen 2000 und 2006 ca. die Hälfte aller dänischen Krankenhäuser geschlossen und die übrigen Krankenhäuser in Spezialkliniken umgebaut. Diese sogenannten „Zentralen Notaufnahmen“ (Dänisch: „Fælles Akutmodtagelse – FAM“) sollten eine bessere Notfallversorgung gewährleisten, indem Patienten rund um die Uhr von Fachärzten aller Disziplinen versorgt werden. Die strukturellen Anforderungen an ebendiese Notaufnahmen sowie die rund-um-die-Uhr-Facharztversorgung sind in Richtlinien der obersten Gesundheitsbehörde („Sundhedsstyrelsen“) festgelegt.

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Durch die reduzierte Anzahl von Krankenhäusern wurden die Anfahrtswege für Patienten länger, was Auswirkungen auf den Rettungsdienst hatte. Dieser musste neu aufgestellt und die Ausbildung der Rettungsdienstmitarbeiter erweitert werden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Beispielsweise wurden neben den Rettungsassistenten („Ambulancebehanders“) nun auch sogenannte Paramediziner mit erweiterten medizinischen Kompetenzen ausgebildet. Diese können unter anderem Routinelaborproben bei Patienten zuhause abnehmen, sodass ihnen der Weg in die nächste Klinik oder zum Allgemeinmediziner erspart wird. Durch diese Veränderungen gewann das Berufsbild deutlich an Professionalität und Ansehen in der Bevölkerung.

 

 

 

 

 

Deutschland

Logo: Bundesministerium für Gesundheit - zur Startseite [ALT+1]

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist für die Erarbeitung von Gesetzesentwürfen, Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften zur gesetzlichen Krankenversicherung und der sozialen Pflegeversicherung, zum Gesundheitsschutz, zur Zulassung zu den Gesundheitsberufen, zu Arzneimitteln und Medizinprodukten zuständig. Link


Logo: Gemeinsamer Bundesausschuss

Der Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) ist das zentrale Entscheidungsgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung zur Steuerung der medizinischen Versorgung und Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben durch Richtlinien (z.B. Verordnung von Arzneimitteln und der Einführung neuer Behandlungsmethoden). Akkreditierte Patientenverbände vertreten Patienteninteressen in den Gremien der GKV und haben unter anderem ein Mitberatungs- und Vorschlagsrecht im G-BA. Link


Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) setzt sich aus den Spitzen- und Landesverbänden der Krankenhausträger zusammen und fungiert als Interessenvertretung des deutschen Krankenhauswesens auf europäischer und internationaler Verbandsebene. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem das Schließen von Verträgen mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (z.B. zum Vergütungssystem DRG). Link


 

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Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beschäftigt sich mit Arzneimittelzulassungen und -registrierungen, Genehmigungen klinischer Prüfungen, der zentralen Erfassung und Risikoüberwachung bei Arzneimitteln und Medizinprodukten sowie der Überwachung des Betäubungsmittelverkehrs. Link


Logo des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (Link auf Startseite)

Das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) stellt medizinische Informationen und Klassifikationen für die Fachöffentlichkeit und datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel und Medizinprodukte bereit. Link


 

Logo des Bundesversicherungsamtes

Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat die Aufsicht über bundesunmittelbare gesetzliche Krankenkassen, Renten- und Unfallversicherungen sowie Pflegeversicherungen. Zudem ist es zuständig für die Abwicklung des Risikostrukturausgleichs zwischen den Krankenkassen und die Verwaltung des Gesundheitsfonds. Link


Zu den Aufgaben des Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) gehören unter anderem die Bewertung von Diagnose- und Therapieverfahren, die Kosten- und Nutzenbewertung von Arzneimitteln sowie die Formulierung von allgemein verständlichen Patienteninformationen. Link


Logo-KBV
Die Kassen(zahn)ärztliche Bundesvereinigung (K[Z]BV) sorgt für die Sicherstellung der vertrags(zahn)-ärztlichen Versorgung und schließt die Bundesmantelverträge mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Link KBV
Link KZBV


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Das Robert Koch-Institut (RKI) beschäftigt sich mit der Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere Infektionskrankheiten (Forschung und Beratung). Link


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Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist zuständig für die Prüfung und Zulassung biomedizinischer Arzneimittel (z.B. Impfstoffe), Genehmigung klinischer Prüfungen und Risikoüberwachung bei Arzneimitteln. Link
Logo der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt Präventionskampagnen, Aufklärungsmaßnahmen und Modellprojekte durch (z.B. Kinder-und Jugendgesundheit, gesund Altern, Aids, Sucht). Link

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen schließt Verträge mit K(Z)BV und DKG, trifft Grundsatzentscheidungen zur Versorgung (z.B. Zahnvorsorge, Arzneimittelfestbeträge) und unterstützt bei der Entwicklung und Standardisierung eines elektronischen Datenaustausches in der GKV. Link
Logo des IQTIG
Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen existiert seit Mitte Januar 2015, ist fachlich unabhängig und wissenschaftlich und wird von dem Arzt Christo Veit geleitet. Es soll den gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) mit wissenschaftlich fundierten Untersuchungsergebnissen bei der Durchführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung unterstützen und beispielsweise Qualitätsvergleiche von Krankenhausleistungen durchführen. Link

Die Gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH) soll laut gesetzlichem Auftrag gem. §291a SGB V die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte fördern, sowie deren Infrastruktur ausbauen und Interoperabilität der einzelnen Komponenten gewährleisten. Die Gesellschafter sind die Spitzenorganisationen der Leistungserbringer und Bund der Krankenkassen. Link

 

 

 

 

 

Dänemark

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Das Ministerium für Gesundheit und Prävention (Ministeriet for Sundhed og Forebyggelse) übernimmt Verwaltungsaufgaben. Dazu zählen z.B. die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens und der Krankenversicherung sowie Zulassungen von Medikamenten im Pharmaziesektor. Link


MedCom – The Healthcare Data Network et cetera – eine 1999 gegründete (permanent, vorher temporär auf Projektbasis) öffentlich finanzierte Non-Profit-Gemeinschaftsorganisation des Gesundministeriums, der fünf dänischen Regionen und von Unternehmen aus dem dänischen eHealth-Sektor. Aufgabe der Organisation ist es die elektronische Kommunikation unter Berücksichtigung von Interoperabilitätsstandards im Gesundheitsbereich zu entwickeln und zu verbreiten. Link


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Das einheitliche dänische eHealth-Portal - Sundhed.dk ist im Jahr 2001 als Non-Profit-Organisation von den dänischen Regionen, dem Gesundheitsministerium, den dänischen Kommunen und dem Apothekenverband etabliert worden. Es stellt seit Ende 2003 zentral und landesweit einheitlich eHealth-Services für Bürger und Leistungserbringer bereit. Link


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Die Connected Digital Health Organisation in Dänemark wurde im Jahr 2006 vom Gesundheitsministerium zusammen mit den Regionen und der Vertretung der dänischen Kommunen (Local Government Denmark) gegründet. Der Auftrag besteht in der Koordinierung von eHealth-Initiativen zwischen verschiedenen staatlichen Organisationen zur Sicherstellung der Konformität mit der nationalen eHealth-Strategie. Die Initiativen laufen unter fünf Programmen, darunter eines für das Thema Standardisierung.

Die regionale eHealth-Organisation (Regionernes Sundheds-IT organisation – RSI) wurde im Jahr 2010 gegründet, um die Implementierung und Koordination von eHealth-Projekten innerhalb der fünf Regionen zu verbessern. RSI hat in der ersten Phase 24 konkrete Projektziele mit festgelegten Terminen formuliert. Alle Projekte werden jeweils federführend von einem Vertreter aus einer der fünf Regionen verantwortet, darunter viele mit Interoperabilitätsbezug wie z.B. digitaler Röntgenbilddatenaustausch zwischen allen Krankenhäusern bis Ende 2012. Link


Statens Serum Institut
Das Statens Serum Institut -SSI- ist ein öffentliches Unternehmen, das dem Ministerium für Gesundheit und Prävention untersteht. Ursprünglich sollte es die Versorgung von Infektionskrankheiten und angeborenen Funktionsstörungen sicherstellen. Mittlerweile wurden seine Aufgabenbereiche erweitert und es ist ein internationales Forschungs-, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen geworden. Link


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Die Sundhedssyrelsen (Dänische Behörde für Gesundheit und Medizin) übernimmt Aufgaben wie die Lizensierung und Kontrolle von Medikamenten, die Beratung von Bürgern, Leistungserbringern und Unternehmen sowie die Planung und Verbesserung zum Beispiel von Behandlungspfaden. Link


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Healthcare Denmark ist der Zugang zu dänischer Expertise im Gesundheitsbereich. Mit einem nationalen und politischen Mandat und einem starken Konsortium aus öffentlich privaten Partnern vermittelt Healthcare Denmark Kompetenzen, die das dänische Gesundheitssystem zu einem der modernsten und effizientesten der Welt machen. Link


 

Invest in Denmark – Cleantech, ICT, Life Sciences

Invest in Denmark ist Teil des Dänischen Außenministeriums und bietet einen maßgeschneiderten Non-Stop-Service für ausländische Unternehmen an, die sich für eine Niederlassung in Dänemark interessieren. Invest in Denmark assistiert internationalen Unternehmen mit individuell zugeschnittenen Lösungen, vom Zugang zu lokalen Schlüsselpersonen über fact-finding-Touren bis hin zu umfassenden Benchmark-Analysen. Link


Ärzte Vereinigung Link

Gesundheitsministerium in Dänemark Link

Die dänische Arzneimittelbehörde überwacht die geltenden Rechtsvorschriften rund um Arzneimittel, Apotheker und medizinische Geräte. www.dkma.dk

Die Patienten-Beschwerdekammer befasst sich mit Beschwerden gegen Angehörige der Gesundheitsberufe. Link

Die Patient Insurance Association entscheidet über Schadensersatzansprüche von Patienten im Zusammenhang mit der Behandlung im Gesundheitswesen verursacht oder durch ein Medikament verletzt. Link

Beschwerdekammer zu Entscheidung durch den Patientenversicherungsverband . Link

Wissen und Forschungszentrum für Alternative Medizin ist eine unabhängige Einrichtung des Ministeriums für Gesundheit und Prävention. Sein Zweck ist es, das Wissen über alternative Behandlung und ihre Wirkung zu erhöhen, die Forschung und den Dialog zwischen autorisierten Gesundheitspersonal und alternative Therapeuten und Benutzern zu fördern. Link

Das National Committee on Biomedical Research Ethics fungiert als Beschwerdeausschuss im Zusammenhang mit den Ergebnissen in den regionalen Ausschüssen, erlässt Richtlinien hält Vorlage von Empfehlungen an den Minister für Gesundheit und Prävention in Bezug auf bestimmte neue Forschungsfelder etc. Link

Der Rat berät das Parlament und Behörden über die ethischen Fragen zu Gentechnik und Biotechnologie und leitet Debatten in der Öffentlichkeit. Link

Institut für Qualität und Akkreditierung in Health-Care ist eine unabhängige Institution, die dänische Gesundheitsqualitätsbewertungsmodelle verwaltet und entwickelt. Link

Das Nationale Institut für Gesundheit - Der primäre Zweck der NIPH ist die Erforschung der Gesundheit und der Morbidität der dänischen Bevölkerung und das Funktionieren des Gesundheitssystems. NIPH führt auch Bewertungen und Beratung für Behörden durch und beteiligt sich an Postgraduiertenausbildung. Link

Die dänische Medical Research Council - DMRC - bietet forschungsbasierte Beratung im Rat der wissenschaftlichen Fachgebiete und es fördert spezifische Forschungsaktivitäten. Link

Danish Regions die nationale Vereinigung der fünf Regionen in Dänemark: Link

Local Government Denmark ist die Nationale Vereinigung der Gemeinden in Dänemark. Link

Statistics Denmark veröffentlicht statistische Informationen über die dänische Gesellschaft. Link

 

 

 

 

 

Deutschland

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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein ist für die Krankenhausplanung, die Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser und den öffentlichen Gesundheitsdienst verantwortlich. Link



Die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein schließt Verträge mit der K(Z)V und den Landesverbänden der Krankenkassen auf Landesebene (z.B. zur ambulanten Behandlung im Krankenhaus). Link


 

KVSH - Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
Die Kassen(zahn)ärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein stellt die vertrags(zahn)ärztliche Versorgung sicher, schließt Verträge mit den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen und verteilt die ärztlichen Vergütungen. Link KVSH
Link KZV-SH


 

Die Landesverbände der Krankenkassen schließen Verträge mit der Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigung auf Landeseben (z.B. zu strukturierten Behandlungsprogrammen) und wirken beim Finanzausgleich der Mitgliedskassen mit.


 

 

 

 

 

Dänemark

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WelfareTech ist eine dänische Mitgliedsorganisation, die als Cluster funktioniert und sich zur Aufgabe gemacht hat, Innovationen und wirtschaftliche Entwicklungen im Gesundheitswesen zu fördern und internationale Unternehmen beim Eintritt in den dänischen oder europäischen Markt zu unterstützen. Link


 

Das Health Innovation Centre of Southern Denmark ist in den Bereichen Innovation, betreutes Wohnen, Telemedizin und den Tätigkeiten in Bezug auf öffentlich-privater Zusammenarbeit das Tor in die Region Süddänemark. Das Health Innovation Centre of Southern Denmark schafft neben greifbaren Ergebnissen und einer merklichen Wertschöpfung für die Krankenhäuser und die sozialen Einrichtungen der Region auch neue Arbeitsplätze. Mehr Informationen finden Sie hier und hier.

 

 


 

 

 

 

 

Ansprechpartner

Deutschland

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Ansprechpartner Schleswig-Holstein

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
Anschrift: Adolf-Westphal-Straße 4, 24143 Kiel
Telefon: +49 431 988 - 0
Ansprechpartner Internet
Frank Strutz-Pindor / Petra Pohl internet@sozmi.landsh.de


Hochschule Flensburg
Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG)
Prof. Dr. Bosco Lehr
Fachgebiet Krankenhausmanagement & eHealth
Kanzleistraße 91-93
24943 Flensburg
Telefon: +49 461 805 1563
lehr@fh-flensburg.de 


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eHealth for Regions Netzwerk
Prof. Dr. Roland Trill
Flensburg University of Applied Sciences
Kanzleistr. 91-93, 24943 Flensburg, Germany
Telefon: +49 461 805-1473
trill@fh-flensburg.de



Gesundheitsregion NORD e.V.
c/o Ev. Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg
Dr. med. Christian Peters, M.Sc.
1. Vorsitzender
Knuthstr. 1
24939 Flensburg
Telefon: +49 461 812 -2100
Fax: +49 461 812 - 2109
eMail: info@gesundheitsregionnord.de


 KVSH - Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Bismarckallee 1-6
23795 Bad Segeberg
Telefon: +49 4551/ 883 – 0
vorstand@kvsh.de
Vorstand:
Dr. med. Dipl. Oec. med. Monika Schliffke
Vorstandsvorsitzende
Dr. Ralph Ennenbach
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender


 
Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein
Geschäftsführung
Bernd Krämer
Diplom-Ökonom, Magister rer. publ.,
Assessor des Verwaltungsdienstes
Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V.
Feldstraße 75
24 105 Kiel
Sekretariat:Telefon: +49 431 / 88 105 - 10
www.kgsh.de


 Logo
Universität Flensburg
Institut für Gesundheits-, Ernährungs- und Sportwissenschaften
Abteilung Gesundheitspsychologie und -bildung
Prof. Dr. Toni Faltermaier
Auf dem Campus 1
24943 Flensburg
Telefon: +49 461 805 2356
faltermaier@uni-flensburg.de


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Gesundheitsinitiative Schleswig-Holstein
Herr Amin Hamadmad
Adolf-Westphal-Str. 4
24143 Kiel
Telefon: +49 431 988-5360
Fax: +49431 988-5469
gesundheitsinitiative@sozmi.landsh.de


 Logo
Life Science Nord
Life Science Nord engagiert sich für Innovative Medizin in Hamburg und Schleswig-Holstein. Im regionalen Branchennetzwerk (engl. Cluster) für Medizintechnik und Biotechnologie/Pharma arbeiten über 20.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in rund 500 innovationsnahen Unternehmen.
Director Life Science Projects
Dr. Thomas Frahm
Telefon: +49 40471 96-422
frahm@lifesciencenord.dehttp://www.lifesciencenord.de/start/


 

WTSH - Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH
Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH
Postfach, 24100 Kiel
Lorentzendamm 24, 24103 Kiel
info@wtsh.de
Birgit Binjung
Abteilungsleiterin Innovationsmanagement
Telefon: +49 431 66 66 6-8 30
Telefax: +49 431 66 66 6-7 30
binjung@wtsh.de

Jörg Müller
Teamleiter Innovationsberatung
Telefon: +49 431 66 66 6-8 57
Telefax: +49 431 66 66 6-7 30
jmueller@wtsh.de

 

 

Dänemark

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Syddansk Sundhedsinnovation

Svend Holm Henriksen
ENHEDSCHEF (KONST.)
VELFÆRDSTEKNOLOGI OG TELEMEDICIN
Svend.Holm.Henriksen@rsyd.dk
TLF.+45 2920 1169

Region Syddanmark
Damhaven 12
7100 Vejle
TLF.+45  76 63 10 00
Fax: +45 76 63 20 00
CVR nr.: 29190909
kontakt@rsyd.dk


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Welfaretech
Christian Graversen
CEO
TLF. +45 2128 8419
cgra@welfaretech.dk
Skype: cgraversen

Karen Lindegaard
Programchef / Programme Manager
Speciale: Program- og projektporteføljestyring, klyngeudvikling, internationalt samarbejde
TLF. +45 2461 1931
karli@welfaretech.dk
Skype: karen.santos.lindegaard 



Syddansk Universitet
Universitätsdirektorin: Karen Heebøll
kahe@sdu.dk
TLF.+45 65501020
Allgemein: TLF.+45 6550 1000
sdu@sdu.dk

Odense:
Syddansk Universitet
Campusvej 55
5230 Odense M
Fax: 45+ 6550 1090

Esbjerg:
Syddansk Universitet
Niels Bohrs Vej 9 - 10
6700 Esbjerg
Fax 45+  6550 1091

Kolding:
Syddansk Universitet
Universitetsparken 1
6000 Kolding
Fax 45+ 6550 1092

København:
Syddansk Universitet
Øster Farimagsgade 5 A, 2.
1399 København K
Tlf:45+ 3920 7777
Fax: 3920 8010

Slagelse:
Syddansk Universitet
Sdr. Stationsvej 28
4200 Slagelse
Tlf. 45+ 6550 9100

Sønderborg:
Syddansk Universitet
Alsion 2
6400 Sønderborg
Fax: 45+ 6550 1093

Flensborg:
Syddansk Universitet
Das dänische Studentensekretariat
Munketoft 3 B
D- 24937 Flensburg
Tlf. +49 461 805 2525 / 2526
Fax + 49 461 805 2528


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Hanc Project
Paolo Caserotti
Associate Professor, PhD
University of Southern Denmark
Institute of Sports Science and Clinical Biomechanics
Telefon: +45 6550 3876
+45 6550 3480
pcaserotti@health.sdu.dk
www.sdu.dk/en

 

 

Rechtlicher Rahmen

Deutschland

undefined Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V) beschreibt die Leistungen und Aufgaben der gesetzlichen Krankenversicherung sowie deren Organisation und Rechtsbeziehungen zu anderen Leistungserbringern. Mehr Infos
undefined Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) regelt die wirtschaftliche Sicherung der Krankenhäuser. Diese sollen eigenverantwortlich wirtschaften und leistungsfähig sein. Mehr Infos
undefined Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) regelt neben dem Krankenhausfinanzierungsgesetz die Vergütung von voll- und teilstationären Leistungen der DRG-Krankenhäuser. Mehr Infos

undefined Das Medizinproduktegesetz soll die einheitliche Umsetzung der EU- Richtlinien 90/385EWG, 93/42 EWG und 98/79EWG bei der Inverkehrbringung, Zulassung und Kontrolle von Medizinprodukten regeln. Mehr Infos
undefined Durch das Arzneimittelgesetz soll ein ordnungsgemäßer und sicherer Umgang mit Arzneimitteln sowie deren Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit gewährleistet werden. Mehr Infos
undefined Im Apothekengesetz (ApoG) ist rechtlich festgelegt, wie Apotheken in Deutschland grundsätzlich betrieben werden müssen. Mehr Infos
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eHealth-Gesetz: Das „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendung im Gesundheitswesen“, auch „eHealth-Gesetz“ genannt, das am 4. Dezember 2015 vom Bundestag beschlossen wurde zielt darauf ab, den Einsatz von moderner Informations- und Kommunikationstechnologien für die Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit in der medizinischen Versorgung voranzutreiben. Eine schnelle und sichere Kommunikation zwischen den Beteiligten im Gesundheitswesen steht dabei im Fokus.

Ziele des eHealth-Gesetzes sind:

  •  „die zügige Einführung nutzbringender Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte zu unterstützen

  •  die Telematikinfrastruktur mit ihren Sicherheitsmerkmalen als die zentrale Infrastruktur für eine sichere Kommunikation im Gesundheitswesen zu etablieren und sie für weitere                    Anwendungen im Gesundheitswesen und für weitere Leistungserbringer zu öffnen 

  •  die Strukturen der Gesellschaft für Telematik zu verbessern und ihre Kompetenzen zu erweitern

  • die Interoperabilität der informationstechnischen Systeme im Gesundheitswesen zu verbessern und

  • telemedizinische Leistungen zu fördern.“

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Versorgungsstärkungsgesetz 

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GKV-Versorgungsstärkungsgesetz: Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz trat am 23. Juli 2015 in seinen wesentlichen Teilen in Kraft. Es zielt darauf ab auch in Zukunft eine gut erreichbare medizinische Versorgung für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Mit dem Gesetz werden beispielsweise ärztliche Niederlassungen in unterversorgten oder strukturschwachen Gebieten fokussiert, Terminservicestellen zur Sicherung einer fachärztlichen Betreuung von Patientinnen und Patienten eingerichtet und Patientinnen und Patienten, bei denen ein planbarer Eingriff ansteht, der Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung eingeräumt. Mehr Regelungen und Informationen zum Gesetz: Link


 

 

 

 

 

 

 

Dänemark

undefined Dänisches Gesundheitsgesetz(sundhedsloven) regelt die Zuständigkeiten für medizinische Behandlungen, Prävention und die Gesundheitsförderung. Desweiteren sind der Zugang zum Gesundheitssystem für alle Bürger, eine hohe Behandlungsqualität und die Wahlfreiheit zwischen Krankenhäusern hier festgelegt. Mehr Infos
undefined Dänisches Medizinproduktegesetz (Lov om medicinsk udstyr) Mehr infos

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Allgemeine Rechtsinformationen

https://www.retsinformation.dk

https://www.lovtidende.dk/Forms/L0500.aspx

https://www.ug.dk/uddannelser/akademiuddannelser/velfaerdundervissund/akademiuddannelsen-i-sundhedspraksis

https://www.ug.dk/uddannelser/akademiuddannelser/velfaerdundervissund/akademiuddannelsen-i-velfaerdsteknologi-i-praksis

https://www.ug.dk/uddannelser/akademiuddannelser/velfaerdundervissund/videreuddannelsen-i-odontologisk-praksis